
Unitron Remote Plus
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App-Details
- Version
- 5.5.0
- Aktualisiert am
- Lizenz
- Free
- Downloads
- 500.000+
- Entwickler
- Sonova AG
- Kategorien
- Medizin
- Plattform
- Android, iOS
Screenshots








Analyse von AppCompare
Wer ein Unitron-Hörsystem trägt, kennt wahrscheinlich den Moment: In einem ruhigen Raum passt alles, aber im Café, auf der Straße oder beim Fernsehen fühlt sich das Hören plötzlich anders an. Genau dort setzt Unitron Remote Plus an. Die kostenlose Medizin-App von Sonova AG ist keine allgemeine Hörtraining-Anwendung und auch kein Ersatz für eine fachliche Anpassung. Sie ist vielmehr eine Fernbedienung für ein kompatibles Unitron-Hörsystem, mit der ich mein Hörerlebnis im Alltag unmittelbarer beeinflussen kann.
Nach meinem Eindruck liegt der Wert der App weniger in spektakulären Extras als in der kleinen Zeitersparnis zwischen einem störenden Klang und einer angenehmeren Einstellung. Statt das Smartphone beiseitezulegen und nach den Tasten am Hörgerät zu suchen, kann ich die Anpassung über den Bildschirm vornehmen. Das klingt zunächst schlicht, wird aber besonders dann praktisch, wenn die Hörgeräte diskret bleiben sollen oder die Einstellung an beiden Ohren möglichst gleichmäßig verändert werden soll.
Wie sich Unitron Remote Plus heute anfühlt
Beim ersten Öffnen sollte man nicht erwarten, sofort eine vollständige Übersicht über alle Möglichkeiten eines Hörsystems zu erhalten. Die App steht und fällt mit der Verbindung zu einem kompatiblen Unitron-Gerät. Ist diese Voraussetzung erfüllt, wird das Smartphone zur übersichtlichen Steuerzentrale für die tägliche Nutzung. Die Bedienung richtet sich damit nicht an beliebige Nutzer, sondern sehr konkret an Menschen, deren Hörversorgung in dieses Unitron-Ökosystem passt.
Ich finde diesen Fokus sinnvoll, weil dadurch nicht versucht wird, eine universelle Hör-App für jedes Gerät zu sein. Gleichzeitig ist genau das die wichtigste Zugangshürde: Wer kein passendes Unitron-Hörsystem besitzt, wird aus der Anwendung keinen eigenständigen Nutzen ziehen. Auch für Familienmitglieder, die nur gelegentlich bei der Bedienung helfen möchten, ist die App erst dann interessant, wenn die konkrete Gerätekombination unterstützt wird.
Im Alltag geht es vor allem um die Frage, wie schnell ich eine Situation anpassen kann. Beim Fernsehen möchte ich Stimmen verständlich halten, ohne dass Nebengeräusche unangenehm hervorstechen. In einer Gesprächsrunde kann eine andere Klangabstimmung angenehmer sein als beim Spaziergang. Die App macht solche Wechsel nicht automatisch zu perfekten Lösungen, aber sie gibt mir eine direkte Möglichkeit, auf die Umgebung zu reagieren, ohne jedes Mal eine Praxis aufzusuchen.
Die aktuelle Ausgabe trägt die Versionsnummer 5.5.0. Für mich ist das ein Hinweis auf ein Produkt, das nicht mehr in einer frühen Testphase steckt, sondern als etablierte Begleit-App gedacht ist. Gleichzeitig sollte man eine Versionsnummer nicht mit einer völlig neuen Generation des Hörsystems verwechseln. Die App kann die Bedienung und Personalisierung verbessern; sie ersetzt nicht die technische Anpassung, Wartung oder Beratung rund um das Hörgerät.
Die Verbindung entscheidet über den praktischen Nutzen
Der wichtigste Schritt vor einer intensiven Nutzung ist die Kopplung. Wenn die Hörgeräte nicht erkannt werden, wirkt die App schnell enttäuschend, obwohl das Problem nicht unbedingt an ihrer Oberfläche liegt. Ich würde deshalb zuerst prüfen, ob Bluetooth am Smartphone aktiv ist, die Hörgeräte ausreichend geladen oder eingeschaltet sind und ob das verwendete Telefon die notwendige Systembasis erfüllt. Als Mindestvoraussetzung ist iOS oder Android ab Version 10 angegeben.
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Gerade ältere Smartphones können hier zum Stolperstein werden. Wer ein Gerät nutzt, das nicht mehr aktualisiert werden kann, sollte die Kompatibilität vor dem täglichen Einsatz prüfen, statt erst unterwegs auf die Fernbedienung angewiesen zu sein. Das ist kein Fehler der App im engeren Sinn, aber eine reale Einschränkung für Menschen, die ihr Smartphone lange behalten möchten.
Nach erfolgreicher Verbindung ist die App besonders dann angenehm, wenn ich nicht ständig zwischen mehreren Menüs wechseln muss. Bei einer Hörhilfe zählt für mich nicht, wie viele Optionen theoretisch vorhanden sind, sondern ob ich eine Veränderung schnell verstehe und wieder zurücknehmen kann. Eine klare Bedienlogik ist hier wichtiger als eine lange Liste technischer Begriffe.
Was die Weiterentwicklung für bestehende Nutzer bedeutet
Für Menschen, die Unitron Remote Plus bereits verwenden, ist eine neue Version vor allem unter einem praktischen Gesichtspunkt interessant: Bleibt die tägliche Bedienung vertraut, während die Anwendung weiter gepflegt wird? Bei einer Fernbedienungs-App ist Stabilität besonders wertvoll. Wenn die Verbindung nach einem Update zuverlässig wiederhergestellt wird und die gewohnten Einstellungen erreichbar bleiben, profitiert man oft mehr davon als von einer auffälligen optischen Änderung.
Ich würde nach einer Aktualisierung zunächst nicht sofort unterwegs experimentieren. Besser ist ein kurzer Test zu Hause: App öffnen, Verbindung prüfen, die wichtigsten Bedienelemente aufrufen und anschließend kontrollieren, ob beide Hörgeräte wie erwartet reagieren. Diese kleine Routine verhindert, dass man erst im Restaurant oder beim Familienbesuch feststellt, dass eine Einstellung nicht dort liegt, wo man sie erwartet.
Die Entwicklung bis zur aktuellen Version 5.5.0 zeigt, dass die Anwendung weiter als eigenständiger Bestandteil der Unitron-Nutzung behandelt wird. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, dass jedes ältere Hörsystem sämtliche neueren Möglichkeiten erhält. Die verwendete Hörgerätefamilie bleibt entscheidend. Wer ein älteres Modell besitzt, sollte daher die eigenen Funktionen beurteilen und nicht allein von der aktuellen App-Version auf den Funktionsumfang schließen.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen gewöhnlichen Smartphone-Apps. Bei einer Notiz- oder Wetter-App betrifft ein Update meistens alle Nutzer ähnlich. Bei Unitron Remote Plus hängt das Ergebnis stärker von der Kombination aus Smartphone, Betriebssystem und Hörsystem ab. Für bestehende Nutzer bedeutet das: Die App kann sich weiterentwickeln, aber die Hardware setzt weiterhin den Rahmen.
Ein realistischer Alltagstest statt bloßer Funktionslisten
Stell dir einen typischen Nachmittag vor: Du sitzt mit zwei Freunden in einem Café. Die Stimmen wechseln ständig die Richtung, Geschirr klappert, und im Hintergrund läuft Musik. Mit den Tasten am Hörgerät lässt sich zwar etwas verändern, aber das Smartphone liegt ohnehin auf dem Tisch. Ich würde in dieser Situation die App öffnen, die aktuelle Einstellung prüfen und eine vorsichtige Anpassung vornehmen. Der Vorteil liegt nicht darin, dass die App den Raum magisch analysiert, sondern dass ich selbst schneller reagieren kann.
Danach geht es weiter zum Bus. Dort kann eine Einstellung, die im Café angenehm war, zu kräftig oder unpassend wirken. Genau hier zeigt sich eine Stärke und zugleich eine Grenze: Die App erleichtert den Wechsel, aber ich muss weiterhin selbst beurteilen, was sich gut anhört. Wer eine vollständig automatische Lösung erwartet, könnte enttäuscht sein. Wer dagegen lieber selbst entscheidet und eine verständliche Fernbedienung sucht, bekommt einen nachvollziehbaren Nutzen.
Beim Fernsehen ist die App ebenfalls interessant, wenn mehrere Personen im Raum unterschiedliche Vorlieben haben. Ich kann die Hörsituation anpassen, ohne den Fernseher oder die Lautstärke für alle zu verändern. Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied zu einer allgemeinen Lautstärkeregelung. Die anderen Personen müssen nicht unter meiner persönlichen Höranpassung leiden.
Ein weiterer sinnvoller Einsatz ist ein ruhiger Termin bei einer Behörde oder in einer Arztpraxis. Dort möchte ich nicht lange an den Hörgeräten hantieren, wenn die Verständlichkeit nachlässt. Das Smartphone kann diskreter sein. Trotzdem würde ich mich nicht allein auf die App verlassen: Für wichtige Gespräche sollte die Grundanpassung des Hörsystems bereits stimmen. Die Anwendung ist für Feineinstellungen im Alltag gedacht, nicht für die Behebung eines grundlegenden Hörproblems.
Für wen die App besonders gut passt
Unitron Remote Plus passt meiner Einschätzung nach vor allem zu Menschen, die ihre Hörgeräte aktiv und selbstständig nutzen möchten. Wer häufig zwischen ruhigen und lauten Umgebungen wechselt, kann von der schnellen Erreichbarkeit profitieren. Auch Nutzer, die unauffällige Bedienung schätzen oder die kleinen Tasten am Hörgerät nicht bequem erreichen, haben einen plausiblen Grund, die App auszuprobieren.
Sie ist außerdem hilfreich für Personen, die ihre Hörsituation bewusst beobachten. Nach einigen Tagen kann man besser erkennen, in welchen Umgebungen eine Anpassung regelmäßig nötig ist. Diese Beobachtung ersetzt keine professionelle Nachjustierung, liefert aber eine gute Grundlage für das Gespräch mit dem Hörakustiker. Statt nur zu sagen, dass „es manchmal schwierig“ ist, kann man konkreter beschreiben, wann und bei welcher Art von Umgebung die Schwierigkeiten auftreten.
Auch Angehörige können von einer Fernbedienungs-App profitieren, wenn sie eine Person bei der Einrichtung oder im Alltag unterstützen. Allerdings sollte die betroffene Person möglichst verstehen, welche Änderung vorgenommen wird. Eine Einstellung, die für den Helfer plausibel wirkt, muss sich für den Träger nicht automatisch angenehm anfühlen. Die App erleichtert die Unterstützung, nimmt dem eigentlichen Nutzer aber nicht die persönliche Rückmeldung ab.
Wann eine andere Lösung besser ist
Wer kein kompatibles Unitron-Hörsystem besitzt, sollte sich nicht von der kostenlosen Installation allein überzeugen lassen. Die App ist kein allgemeiner Verstärker für das Smartphone und keine universelle Lösung für jedes Hörgerät. In diesem Fall ist die App des jeweiligen Herstellers oder die direkte Bedienung am eigenen Gerät die passendere Wahl.
Auch für Menschen, die möglichst wenig mit dem Smartphone arbeiten möchten, ist die Anwendung nicht automatisch ein Gewinn. Wenn das Telefon meist ausgeschaltet bleibt, der Akku leer ist oder die Bedienung kleiner Bildschirme schwerfällt, können physische Bedienelemente am Hörgerät praktischer sein. Eine App ist nur dann komfortabler, wenn das Smartphone im entscheidenden Moment verfügbar und verständlich bedienbar ist.
Wer eine Diagnose, eine Hörmessung oder eine medizinische Einschätzung sucht, braucht ebenfalls etwas anderes. Die Einordnung als Medizin-App darf nicht dazu führen, dass man sie mit einer Untersuchung verwechselt. Unitron Remote Plus unterstützt die Nutzung eines vorhandenen Hörsystems; sie beantwortet nicht die Frage, warum sich das Hören verschlechtert hat oder ob eine neue Versorgung notwendig ist.
Im Vergleich zu einer klassischen Fernbedienung hat die App den Vorteil eines größeren Bildschirms und einer potenziell diskreteren Bedienung. Die klassische Fernbedienung ist dagegen unabhängiger vom Smartphone und für manche Nutzer leichter zu verstehen. Welche Variante besser ist, hängt deshalb weniger von Technikbegeisterung als von der eigenen Routine ab. Ich würde die App nicht als Ersatz für jede andere Bedienmöglichkeit betrachten, sondern als zusätzliche Option für passende Situationen.
Die wichtigsten Grenzen im täglichen Gebrauch
Die größte praktische Abhängigkeit bleibt die Verbindung zwischen App, Telefon und Hörsystem. Wenn ein Gerät neu gestartet wurde, Bluetooth sich anders verhält oder die Hörgeräte nicht korrekt aktiviert sind, kann die schnelle Anpassung plötzlich mehr Zeit kosten als geplant. Das ist besonders ärgerlich, wenn man gerade in einer lauten Umgebung sitzt. Ein kurzer Funktionstest vor dem Verlassen der Wohnung ist deshalb sinnvoll.
Hinzu kommt die Gefahr, sich zu stark auf spontane Änderungen zu verlassen. Wer ständig nachregelt, kann leicht vergessen, dass die Grundprogrammierung vielleicht nicht optimal passt. Ich sehe die App eher als Werkzeug für einzelne Situationen, nicht als Einladung, jede kleine Klangabweichung sofort selbst zu korrigieren. Wenn dieselbe Umgebung dauerhaft problematisch bleibt, ist ein Termin beim Hörakustiker wahrscheinlich hilfreicher.
Die Bedienung kann auch dann anspruchsvoll sein, wenn die App technisch funktioniert. Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder wenig Erfahrung mit Smartphones benötigen möglicherweise größere Anzeigeelemente, klare Kontraste oder Unterstützung bei den ersten Schritten. Die kostenlose Nutzung bedeutet nicht, dass die Einrichtung für jeden ohne Hilfe angenehm ist.
Außerdem sollte man sich vor dem Kauf eines neuen Smartphones nicht allein an der App orientieren. Die Mindestanforderung ab iOS oder Android 10 ist zwar eine klare Orientierung, doch die tatsächliche Alltagserfahrung hängt zusätzlich vom konkreten Telefon und vom Hörsystem ab. Wer auf zuverlässige Bedienung angewiesen ist, sollte die Kombination möglichst mit dem eigenen Gerät testen.
Was ich vor der Nutzung konkret vorbereiten würde
Ich würde zuerst notieren, in welchen drei Alltagssituationen die Hörgeräte am häufigsten angepasst werden müssen. So lässt sich später beurteilen, ob die App wirklich Zeit spart oder nur eine weitere Oberfläche darstellt.
Danach würde ich die Verbindung zu Hause in ruhiger Umgebung einrichten und beide Hörgeräte einzeln überprüfen. Dadurch fällt schneller auf, ob nur eine Seite reagiert oder die Kopplung vollständig funktioniert.
Ich würde eine vertraute Einstellung als Ausgangspunkt behalten und Änderungen zunächst nur schrittweise vornehmen. Zu große Veränderungen machen es schwer, zu erkennen, welche Anpassung tatsächlich geholfen hat.
Vor einem wichtigen Termin würde ich die App einmal öffnen und die Bedienung testen. Das ist besonders sinnvoll, wenn das Smartphone kürzlich aktualisiert oder neu eingerichtet wurde.
Ein nicht offensichtlicher Vorteil dieses Vorgehens ist, dass man die eigene Hörwahrnehmung besser strukturiert. Statt wahllos an mehreren Einstellungen zu drehen, kann ich eine Änderung mit einer konkreten Situation verbinden. Diese Rückmeldung ist später auch für die fachliche Betreuung wertvoll. Die App wird dadurch nicht nur zur Fernbedienung, sondern zu einem Werkzeug, mit dem ich meine Nutzung bewusster beobachte.
Einordnung von Reichweite, Vertrauen und Verbreitung
Unitron Remote Plus ist kostenlos erhältlich und richtet sich an alle Altersgruppen; die Einstufung lautet USK ab 0 Jahren. Das passt zur Funktion: Die App enthält keine spielerischen oder riskanten Inhalte, sondern begleitet eine persönliche Hörversorgung. Trotzdem ist sie nicht für jedes Alter gleich einfach zu bedienen. Kinder können die technische Oberfläche zwar sehen, aber die eigentliche Verantwortung liegt bei der passenden Hörversorgung und der Unterstützung durch Erwachsene.
Mit mehr als 500.000 Installationen und einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 bei ungefähr 11.000 Bewertungen wirkt die Anwendung im Store nicht wie ein Nischenexperiment. Solche Zahlen zeigen eine gewisse Verbreitung, sagen aber nicht, dass jede individuelle Gerätekombination problemlos funktioniert. Für mich sind sie eher ein Grund, die App ernst zu nehmen, nicht aber ein Ersatz für den eigenen Kompatibilitätstest.
Die Bewertung sollte man außerdem im Zusammenhang mit dem speziellen Nutzerkreis lesen. Menschen, deren Hörsystem und Smartphone gut zusammenspielen, erleben wahrscheinlich einen deutlich höheren Nutzen als Personen, die nur neugierig sind oder ein anderes Hörgerät tragen. Eine solche App kann deshalb gleichzeitig sehr hilfreich für die passende Zielgruppe und völlig irrelevant für alle anderen sein.
Worauf ich bei den nächsten Entwicklungen achten würde
Bei künftigen Versionen würde ich vor allem auf eine noch verlässlichere Verbindung und eine weiterhin verständliche Bedienung achten. Für bestehende Nutzer ist eine ruhige, nachvollziehbare Weiterentwicklung wichtiger als ständig neue Menüs. Jede Änderung sollte schnell erkennbar machen, was sich im Alltag tatsächlich verbessert und welche Funktionen weiterhin vom jeweiligen Hörsystem abhängen.
Ebenso wichtig ist für mich die klare Trennung zwischen App-Komfort und medizinischer Betreuung. Eine gute Fernbedienung kann den Alltag angenehmer machen, aber sie darf nicht den Eindruck erwecken, eine professionelle Anpassung sei überflüssig. Wenn eine Einstellung regelmäßig korrigiert werden muss, sollte man nicht endlos selbst nachbessern, sondern die Ursache fachlich prüfen lassen.
Bestehende Nutzer sollten nach einem Update besonders auf ihre persönlichen Routinen achten: Startet die App zuverlässig, werden die Hörgeräte korrekt erkannt und lassen sich die vertrauten Anpassungen ohne Umwege erreichen? Diese Fragen sind aussagekräftiger als ein Blick auf die Versionsnummer allein. Die aktuelle Version 5.5.0 ist ein guter Anlass, die eigene Nutzung zu überprüfen, aber kein Versprechen, dass jedes ältere Gerät denselben Funktionsumfang bietet.
Mein Fazit fällt deshalb klar, aber nicht uneingeschränkt aus: Unitron Remote Plus ist eine sinnvolle Begleit-App für Unitron-Träger, die ihr Hörerlebnis selbst und diskret an unterschiedliche Situationen anpassen möchten. Ich empfehle sie besonders dann, wenn das Smartphone ohnehin zum Alltag gehört und die Verbindung mit dem eigenen Hörsystem zuverlässig funktioniert. Wer eine Diagnose, universelle Kompatibilität oder völlige Unabhängigkeit vom Telefon sucht, ist mit einer anderen Lösung besser beraten.
Für die passende Zielgruppe liegt die Stärke in den kleinen Momenten: eine Einstellung vor dem Gespräch, eine schnelle Korrektur beim Fernsehen oder eine diskrete Anpassung im Café. Genau dafür würde ich sie nutzen. Sie macht aus einem Hörsystem kein anderes Gerät, kann aber die tägliche Kontrolle angenehmer und selbstverständlicher machen.
Vorteile
- Steuert kompatible Unitron-Hörgeräte bequem per Smartphone.
- Lautstärke und Hörprogramme lassen sich schnell anpassen.
- Individuelle Einstellungen können diskret unterwegs vorgenommen werden.
- Die App kann die tägliche Bedienung der Hörgeräte vereinfachen.
- Praktisch für Nutzer
- die eine Alternative zur Fernbedienung möchten.
Nachteile
- Funktioniert nur mit bestimmten Unitron-Hörgeräten und kompatiblen Smartphones.
- Bluetooth-Verbindung und Berechtigungen müssen zunächst eingerichtet werden.
- Der Funktionsumfang hängt stark vom jeweiligen Hörgerätemodell ab.
- Eine aktive Smartphone-Verbindung kann den Akku des Telefons zusätzlich belasten.
- Bei Verbindungsproblemen sind Anpassungen eventuell direkt am Hörgerät nötig.
Häufig gestellte Fragen zu Unitron Remote Plus
Was ist Unitron Remote Plus und wofür kann ich die App verwenden?
Unitron Remote Plus ist eine mobile Begleit-App für kompatible Unitron-Hörgeräte. Nach der Verbindung mit dem Smartphone können Nutzer je nach Hörgerätemodell unter anderem die Lautstärke anpassen, Hörprogramme auswählen, Klänge personalisieren und bestimmte Funktionen komfortabler steuern. Der genaue Funktionsumfang hängt vom verwendeten Hörgerät, der Firmware, dem Smartphone und der jeweiligen App-Version ab.
Welche Unitron-Hörgeräte und Smartphones werden von Unitron Remote Plus unterstützt?
Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene Unitron-Hörgerät mit Unitron Remote Plus kompatibel ist. Nicht jedes ältere Modell unterstützt sämtliche App-Funktionen oder eine direkte Verbindung. Außerdem können sich die Anforderungen zwischen Android- und iOS-Geräten unterscheiden. Die aktuellsten Informationen zu kompatiblen Hörgeräten, Betriebssystemversionen und verfügbaren Funktionen finden sich in der offiziellen Unitron-Kompatibilitätsübersicht.
Wie verbinde ich Unitron Remote Plus mit meinen Hörgeräten?
Für die Einrichtung müssen Bluetooth am Smartphone aktiviert und die Hörgeräte in der Regel zunächst aus- und wieder eingeschaltet oder kurz in das Ladegerät gelegt werden. Danach öffnet man die App und folgt den Anweisungen zur Kopplung. Es ist wichtig, der App die erforderlichen Bluetooth- und gegebenenfalls Standortberechtigungen zu erlauben. Falls die Verbindung nicht gelingt, hilft häufig ein Neustart von App, Smartphone und Hörgeräten.
Welche Funktionen bietet Unitron Remote Plus im Alltag?
Die App ermöglicht je nach Hörgeräteserie eine bequemere Steuerung ohne zusätzliche Fernbedienung. Dazu können Lautstärkeänderungen, Programmwechsel, Anpassungen von Klang oder Geräuschunterdrückung sowie die Anzeige bestimmter Gerätestatus gehören. Bei einigen kompatiblen Kombinationen sind außerdem Streaming- oder Fernsupport-Funktionen verfügbar. Nutzer sollten jedoch beachten, dass nicht jede Option bei jedem Modell vorhanden ist und manche Einstellungen nur vom Hörakustiker geändert werden können.
Ist Unitron Remote Plus kostenlos und werden persönliche Daten verarbeitet?
Unitron Remote Plus kann normalerweise kostenlos heruntergeladen werden, wobei möglicherweise ein kompatibles Unitron-Hörgerät erforderlich ist, damit die App sinnvoll genutzt werden kann. Je nach aktivierten Funktionen verarbeitet die Anwendung technische Geräteinformationen und möglicherweise personenbezogene Nutzungsdaten. Vor der Installation sollten Nutzer die Datenschutzbestimmungen und Berechtigungen prüfen. Für bestimmte Fernwartungs- oder Supportangebote können zusätzlich ein Konto, eine Internetverbindung oder die Zustimmung zu weiteren Bedingungen notwendig sein.






















